…ist der Hammer! Wahrscheinlich findet man nach 3 Jahren Furtwangen jede Stadt genial.

Kapstadt ist relativ übersichtlich, nach 6 Wochen kennt man die meisten Straßen (im Zentrum). Die Aorta ist die LongStreet, welche sich von Nord nach Süd fast durch ganz Kapstadt zieht. Tagsüber: geschäftiges Treiben zwischen Restaurants und Cafes. Nachts: Bars und Clubs bist zum abwinken. Party wird groß geschrieben und so gibts für jeden Geschmack, 7 Tage die Woche, ein reichhaltiges Angebot. Im Zentrum, sowie den angrenzenden Stadtvierteln und der Waterfront ist es sicher. Sehr sicher. Überall sind sowohl tagsüber als auch nachts Security-Streifen unterwegs. Diese sind von privaten Sicherheitsfirmen, schlecht ausgebildet, oft nur 50 Kg schwer, aber dafür haben sie Knüppel und Pfefferspray ☺. Ich habe mich nie unsicher gefühlt (weder tags noch nachts). Vergesst die Geschichten die ihr über Kapstadt gehört habt.

Kurz: Man hält sich an Regeln und hat Spaß, man bricht die Regeln und hat keinen Spaß. So wars schon im Kinderkarten.

city_bowl

Im südöstlichen Teil liegt Kayelitsha, zweitgrößtes Township Südafrikas und auf jedem Stadtplan mit Werbung überdruckt. Das ist auch der Grund wieso Kapstadt (mit 3 Mio. Einwohnern) so übersichtlich erscheint. Ein Großteil der Menschen wohnen außerhalb in weitaus ärmeren Gegenden, so z.B. Kayelitsha.
Entgegen aller Warnungen bin ich natürlich in einem Township gewesen. Nachts und alleine. Autoren div. Reiseführern würden sich jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich hatte einfach keine andere Wahl (musste dort jemanden mit dem Auto absetzen).

Achja, das Wichtigste: Südafrikaner sind wesentlich freundlicher und ausgelassener als wir Deutschen (insbesondere als das Volk im Schwarzwald). Mehr Bilder >>

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